Eine rechte Gesellschaftsgeschichte der Bonner Republik

Der Göttinger Historiker Maik Tändler schließt mit seiner im letzten Jahr erschienenen Monografie Armin Mohler und die intellektuelle Rechte in der Bonner Republik eine lang bestehende Forschungslücke. Das Buch ist weniger eine Biografie des titelgebenden Publizisten Armin Mohler als ein Mikrokosmos der rechten Intelligenz und Publizistik in der alten Bundesrepublik – und eine Gesellschaftsgeschichte des …

Von Teheran nach München: Im Gespräch mit einer iranischen Studentin

Sarah (Name geändert) ist Masterstudentin an der LMU, davor absolvierte sie in Teheran ihren Bachelor. Vor fast drei Jahren kam Sarah für ihre Weiterbildung nach Deutschland. Obwohl sie sich nicht als allzu politisch sieht, beteiligte sie sich während ihres Studiums im Iran an Protesten und verfolgte die Nachrichten genau. „Es ist mein Land – ich …

Armin Mohler und die Neue Rechte – im Gespräch mit Maik Tändler

Der Schweizer Publizist und Politologe Armin Mohler (1920-2003) war nicht nur Wahl-Münchner, sondern begründete die „Neue Rechte“ in Deutschland. Dessen Einfluss und aktuelle Relevanz untersucht der Historiker Maik Tändler. Unser Autor Husham Fellaih sprach mit ihm über eine Einordnung Mohlers und Konservative Ideologie und die Neue Rechte.

Im falschen Zug?

Ein Uhrzeiger dreht sich unaufhaltsam, die Sprache steht in Brand. Thomas Köcks „Chronik der laufenden Entgleisungen“ verwebt österreichische Innenpolitik mit der Melancholie einer geschichtslosen Arbeiterklasse. Eine deutsche Erstaufführung im Metropoltheater, die belehren will – und darf.

Heinrich Heine und die geschlossenen Grenzen

In unserer „So war das sicher nicht gemeint“-Reihe nehmen wir uns namhafter Gedichte der Weltliteratur wie auch wichtiger Werke aus der bildenden Kunst an und interpretieren sie, auf dass unseren alten Deutschlehrer*innen die Haare zu Berge stehen mögen. Diesmal haben wir das Gedicht „Nachtgedanken“ von Heinrich Heine unter die Lupe genommen und kommen zu dem …