Über Schreibtischtäter und toxische Bücherschränke

Der Salzburger Slawist Alexander Höllwerth geht mit seiner jüngst erschienenen Monografie den geistigen Grundlagen des russischen Angriffskrieges auf den Grund. Die Studie ist einzigartig, denn sie erschließt erstmals eine imperiale Linie der russischen Geistestradition, welche nachhaltig den intellektuell-ideologischen Diskurs prägte, ihn verschob und kriegerische Worte schlussendlich zur Tat werden ließ.  

Erzählwerk neu gelesen? Andreas Geisler: L´écrivain à cheval

Der französische Romancier Pierre Drieu la Rochelle ist ein Geheimtipp für Spezialisten und Ästheten. Die vorliegende Doktorarbeit von Andreas Geisler will die ordentliche Neuverortung des Erzählwerks. Legt er jetzt mit L´écrivain a cheval den Weg für die Drieu la Rochelle Renaissance in Deutschland frei? 

Von Verrat zu Erlösung? Pierre Drieu la Rochelle: Die Strohhunde

Sommer 1942. Frankreich ist von der Wehrmacht besetzt. In einem abgelegenen Landhaus treffen französische Kommunisten, Faschisten und zwielichtige Waffenhändler aufeinander. In einem Rausch aus gefährlichem Abenteuer, Hoffnung und Verrat portraitiert Pierre Drieu la Rochelle einen Kampf um die Zukunft Frankreichs und die Seele Europas.  

Eine rechte Gesellschaftsgeschichte der Bonner Republik

Der Göttinger Historiker Maik Tändler schließt mit seiner im letzten Jahr erschienenen Monografie Armin Mohler und die intellektuelle Rechte in der Bonner Republik eine lang bestehende Forschungslücke. Das Buch ist weniger eine Biografie des titelgebenden Publizisten Armin Mohler als ein Mikrokosmos der rechten Intelligenz und Publizistik in der alten Bundesrepublik – und eine Gesellschaftsgeschichte des …