Im großen mittleren Saal des Haus der Kunst begegnet einem gleich das dunkle, bronzene Pferdeskelett.
Im großen mittleren Saal des Haus der Kunst begegnet einem gleich das dunkle, bronzene Pferdeskelett.
München, kurz vor Ende des 19. Jahrhunderts. Die Schlange legt sich bedrohlich um den entblößten Oberkörper einer jungen Frau. Knapp 125 Jahre später blickt die Schlange auf uns – zwanzig junge Menschen, die, statt ihren Blick zu erwidern, gebannt auf diverse Mobiltelefone starren.
Die tanzenden Schatten an den Wänden des achten Raumes kündigen bereits den neunten an, der sich ganz der Leidenschaft Lindberghs für den Tanz widmet.
Der Rundgang geht weiter. Der fünfte Raum ist riesig und beinhaltet eine Vielfalt an Bildern. Die Fotografien werden übrigens immer gleich präsentiert:
Es ist vielleicht DIE Fotografie-Ausstellung des Jahres. Sicherlich aber das spannendste Ereignis, das man derzeit im Bereich Fotografie in München zu sehen bekommt: eine große Werkschau des deutschen Fotografen Peter Lindbergh.
Beim Tweetup #impressMuc in der Neuen Pinakothek spinnen Studierende der Kunstgeschichte spannende Geschichten rund um den Impressionismus
Die Abschlussausstellung des diesjährigen Bachelorstudiengangs Kunstpädagogik der LMU zeigt vom 7. bis 9. Juli 2017 in der Halle 50 im Atelierhaus am Domagkpark künstlerische Positionen zu fokussierten Teilbereichen der Gesellschaft.
Achtung Krimifans! Am 2. Juli findet in München das „Festival des erzählten Falls“ statt. philtrat hat sich vorher mit dem Krimiautor und Jurymitglied Felix Leibrock unterhalten.
Ein Ort verändert die Geschichte, die an ihm erzählt wird. Das weiß jeder, der einmal ein Theaterstück in einer Turnhalle aufgeführt gesehen hat oder in einer Interimsspielstätte, weil die große Bühne gerade saniert wird.
Über 30 Autoren lesen in Bogenhausen Romanausschnitte, Essays, Gedichte, Blogtexte, Kurzgeschichten, Reportagen, Slamtexte und Kabarett – frei nach dem Motto: „wenn es Buchstaben hat, kann es gelesen werden“.
Theaterliebhaber und angehende Live-Art-Fans können seit Anfang der Spielzeit in München ein neues Theater besuchen: das HochX präsentiert sich als Vorkämpfer der freien Szene und möchte ein breites Publikum ansprechen – zeitgenössische Kunst für jedermann?
Hausbesetzungen sind nicht nur ein Berliner Phänomen. Auch in München gab es in den 1970er und 80er-Jahren Versuche, Häuser zu besetzen. Immer mit dezidierter politischer Motivation. Von Laura Späth „Hausbesetzungen sind ein Akt des Widerstands gegen die Willkür der Hausbesitzer! Sie können natürlich unter heutigen Bedingungen das Wohnungsproblem nicht lösen.