#EP2019: Umweltschutz (Teil II)

© Illustration: Felix Zenz

Wie beeinflusst die EU das Leben von Studierenden? Vor der Europawahl am 26. Mai haben wir deutsche Parteien, die derzeit im Europäischen Parlament sitzen, um Stellungnahmen gebeten. In 280 Zeichen twittern sie uns, für welche Maßnahmen im Bereich „Umweltschutz“ sie sich einsetzen, neben dem Einwegplastikverbot.

© Illustration: Felix Zenz

FDP:

„Der Klimawandel ist eine Menschheitsaufgabe. Deshalb müssen wir global handeln. Statt Verbote wollen wir neue Technologien fördern. Wir wollen marktwirtschaftliche Instrumente wie den Emissionshandel ausbauen und ihn bspw. auf die Bereiche Wohnen und Verkehr ausweiten.“

 

Liberal-konservative Reformer:

„Ja zum Pariser Klimaabkommen. Für die Schadstoffbelastung gilt: je weniger, desto besser. Es wird viel über Stickstoffdioxide gestritten, obwohl Feinstäube ein viel grösseres Gesundheitsproblem für uns Menschen sind. Zielbestimmungen müssen eine wissenschaftliche Grundlage haben.“

 

Bündnis C:

„Generell wollen wir Einwegplastikverpackungen unserer Umwelt und unserer Weltmeere zuliebe sukzessive abschaffen. Wir müssen das Umdenken der Verbraucher fördern. Wir wollen eine gesunde und lebenswerte Umwelt auch den nachfolgenden Generationen hinterlassen.“

 

NPD:

„Wir setzen uns für einen vollständigen Stopp von jeder Migration von integrationsunfähigen und integrationsunwilligen Migranten ein. Je weniger Migranten, desto geschützter die Umwelt.“

 

AfD:

(Anm. der Red.: Die Alternative für Deutschland ließ eine Anfrage, auch auf Nachfrage, unbeantwortet)

 

Die PARTEI:

(Anm. der Red.: Die PARTEI ließ eine Anfrage, auch auf Nachfrage, unbeantwortet)

 

Angefragt wurden alle deutschen Parteien, die seit der Wahl 2014 im Europäischen Parlament vertreten sind und auch 2019 antreten. Jeweils die Hälfte der Antworten zu einem Themenbereich erscheint pro Artikel. Alle bisherigen Artikel der Serie hier nachlesen.