Faust für alle: Das Münchner Faust-Festival

Mit dem Faust-Festival haben die Veranstalter*innen ein völlig neues Konzept von Kultur und Kunst geschaffen. Im Mittelpunkt steht dabei die kulturelle Vielfalt Münchens, die durch die verschiedensten Akteure und Kunstformen für jeden erlebbar gemacht werden soll. Von Clarissa Kern Nach fünf Monaten „Faust-Fieber“ nähert sich das Faust-Festival langsam dem Ende. Roger Diederen, der Kurator der …

„Wir sind alle Schlampen!“ – Teil 2

„Schlampe: Mensch, der gerne Sex hat“, steht auf den Stickern, die den Slutwalk bewerben. Und darum geht es dem Slutwalk: Das Wort neu zu besetzen, gegen Sexismus zu kämpfen und sich mit Opfern von Vergewaltigung zu solidarisieren. Ein Gespräch mit Patrick Becker, einem der Organisatoren, über die Hintergründe und die Namensgebung des Slutwalks. Das Gespräch …

„Wir sind alle Schlampen!“ – Teil 1

„Schlampe: Mensch, der gerne Sex hat“, steht auf den Stickern, die den Slutwalk bewerben. Und darum geht es dem Slutwalk: Das Wort neu zu besetzen, gegen Sexismus zu kämpfen und sich mit Opfern von Vergewaltigung zu solidarisieren. Ein Gespräch mit Patrick Becker, einem der Organisatoren, über die Hintergründe und die Namensgebung des Slutwalks. Das Gespräch …

What You Want To Hear – Publikumsgespräch in den Münchner Kammerspielen

Lola Arias Stück „What They Want To Hear“ bringt den deutschen Asylprozess auf die Bühne der Münchner Kammerspiele. Studierende des Departements Kunstwissenschaften der LMU München verarbeiten das Thema in einem extra dafür konzipierten Publikumsgespräch am 12. Juli und laden euch dazu ein! Von Miriam Fendt Sprachbarrieren, die stumm machen, Übersetzungsfehler, die die eigenen Worte verfremden …

Das Bild und sein Rahmen – Fotografie in Zeiten der Digitalisierung

Der zweite Teil der Ausstellungsreihe „Fotografie Heute. – Künstlerische Fotografie im digitalen Zeitalter“ fragt nach dem öffentlichen Raum in einer digitalen Welt und dessen Begrenzung.  Von Carolin Wittmann Beim Betreten der Ausstellung Fotografie Heute: Private Public Relations fällt der Blick zuerst auf eine riesige Maschine. Das Ungetüm erinnert an einen Zeitungsdrucker. Am Fließband laufen Bilder …

Inbetween. Ein kunstpädagogischer Drahtseilakt

Zwischen Stadt und Land, zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen den Stühlen –  Inbetween Die Abschlussausstellung des Bachelorstudiengangs Kunstpädagogik lockt mit Unklarheiten. Wieso das kein Widerspruch ist, zeigt sich bei näherer Betrachtung. Von Emily Nill Dazwischen sein, sich nicht ganz festlegen wollen, flexibel agieren und Situationen möglichst veränderbar schaffen, um wiederum nach Lust und Laune darauf …

Tennis weiß wieder zu begeistern – ein Blick auf die BMW Open

Im Mai gingen die BMW Open zu Ende, ein Herren-Profi-Tennisturnier der besonderen Art. Das Turnier hat eine lange Tradition – bereits 2015 feierte man die 100. Ausgabe der „Internationalen Tennismeisterschaften von Bayern“. Als Turnier der 250er Kategorie ist es eines der kleinsten Turniere auf der Profi-Tour und lockt so auch viele Studierende und junge Menschen …

Sind wir alle verdächtig?

Gerät der Freistaat ins Wanken? Mit einem neuen Gesetzesentwurf der CSU und Staatsregierung soll die bayerische Polizei geheimdienstähnliche Befugnisse erhalten. Gegner sehen die Freiheit, Privatsphäre und Rechte der Menschen in Bayern in akuter Gefahr. Von Franziska Stolz Bereits 2017 wurde – zunächst ohne allzu viel Aufsehen zu erregen – das sogenannte Gefährdergesetz durch den bayerischen …

Jammern ist unsexy – Tanz im Schweren Reiter

Zum dritten Mal fand HIER=JETZT Plattform für zeitgenössischen Tanz  im Schweren Reiter statt. Vom 12.-16. April 2018 zeigten 28 Choreografen der freien Tanzszene Münchens ihr Können oder experimentierten an neuen Projekten in vier Open Spaces. Von Carolin Wittmann Die Initiatorinnen Johanna Richter und Birgitta Trommler gründeten die Plattform aus der Notwenigkeit heraus, freien Raum zu …

Immer wieder staunt der Mensch

Strahlend leuchtet mir die Farbe entgegen. Ein rot-gelbes Blumenmeer auf himmelblauem und weißem Grund. Stunden könnte ich vor ihnen verbringen, diesen zwölf Leinwänden, die einen Saal in der Münchner Sammlung Brandhorst füllen. Doch der ersten friedvollen Assoziation eines Sommertages aus flirrenden Farben folgt bald ein Unbehagen, hervorgerufen durch den aggressiven Duktus. Flirren wird zur Explosion, …