„Slippery Slope“

Für die neuste Inszenierung im Metropoltheater ist ihr Name Programm: „Slippery Slope“ bezeichnet die Warnung vor einer Handlung, die „den Damm bricht“ und damit nach und nach zu weiteren negativen Konsequenzen führt. Ein Stück über allzu menschliche Fehler, das Vergeben und Vergessen.

Adlige im Kaninchenbau

Christina Tscharyiski inszeniert am Volkstheater Ferdinand Schmalz Neubearbeitung der Nibelungensage „hildensaga. ein königinnendrama“. Die ambitionierte Inszenierung verhandelt die Frage nach der Effizienz von Gewalt, dekonstruiert deutsches Kulturgut – und ist dabei sogar noch unterhaltsam. Ein Text über rauschhafte Gewaltexzesse, echte Männer, Schwesternschaft und Parallelen der „hildensaga“ zum Bachelor.

Hinter geschlossenen Türen

Für Christiane Mudras‘ Dokumentartheater-Abend Selfie & Ich muss man sich warm anziehen. Nicht nur da inhaltlich vieles auf einen zukommt, sondern auch weil die Zuschauer*innen sich im Laufe des Theaters von Privatwohnung zu Privatwohnung in Haidhausen bewegen, um dort einen Einblick in das Leben und die Psyche der Protagonist*innen zu bekommen.